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Rüsselsheimer Festung

Die Ursprünge

Der Ursprung der Burg liegt im 14. Jahrhundert. Die Grafen von Katzenelnbogen errichteten ein ‚festes Haus’ (Haus aus Stein) und verletzten somit die Rechte der Städte Frankfurt und Mainz. Die eigentliche Festungsanlage entstand unter den Landgrafen von Hessen ab 1479. Im Jahr 1547 befahl Kaiser Karl V. die Festung zu schleifen. Ab 1560 begann die Wiederherstellung der Anlage.

Bild: Früheste Ansicht der Festung Rüsselsheim (Wilhelm Dilich, Hessische Chronica, Cassel 1605)

Impressionen der Rüsselsheimer Festung
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Die Kriege

Im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) blieb Rüsselsheim zunächst verschont. Die Festung wurde aber 1622 nach Plünderungen und Brandschatzungen mit 100 Mann aus den umliegenden Dörfern verstärkt, die mit ihren Familien in den Türmen (Rondells) in den vier Himmelsrichtungen lebten.

Im Verlauf des Pfälzischen Erbfolgekrieges (1688-1697) hatten die Bauern am meisten zu leiden. Die Festung wurde von den Franzosen bei ihrem Abzug 1689 schließlich gesprengt und der Nachwelt als Ruine hinterlassen.

Die Festung heute

Nach Jahrhunderte langem Dornröschenschlaf kaufte die Stadt Rüsselsheim 1954 die Festung vom Land Hessen und begann mit der Restaurierung. Eine Grundsanierung stand an. Seit den 1990er Jahren wurde die Festung denkmalgerecht restauriert. Heute ist die Festung mit dem Museum und dem Stadtarchiv Bestandteil des Kulturbogens, der sich von der Festung über die Opelvillen , den Vernapark über das Mainvorland zur Stadt hin zieht.